2025
Sophie Achenbach
Sophie Achenbach (64B)
Während ihres Geografiestudiums in Würzburg hat Sophie Achenbach Township-Bewohnerinnen und -Bewohner aus Kapstadt interviewt, Geodaten kartiert und IPCC-Berichte analysiert. Nebenbei brachte sie sich das Auflegen als DJ bei und servierte im Biergarten Helles und Haxe. Ihre Stationen bei den Erlanger Nachrichten, dem ZDF-Landesstudio Bayern und dem Leipziger Radiosender mephisto 97.6 haben ihr jedoch bestätigt: Als Journalistin kann sie ihre geografischen Kenntnisse besser einsetzen als beim Bedienen – und sie muss nicht mehr jeden Tag in Lederhosen zur Arbeit kommen.
Ella Adam
Ella Adam (64A)
Als Kind versuchte Ella Adam in jeden Kofferraum zu spähen. Jetzt durchforstet sie lieber Datensätze und Charity Shops. Schrieb für die Starnberger SZ über Autodächer und Amateurfunk und studierte Politikwissenschaften und Big Data in Amsterdam und London. Zum Glück ist sie jetzt zurück in München, denn Fish ’n’ Chips schmeckt nicht genug nach Schnitzel.
Elias Altmann
Elias Altmann (64B)
Elias Altmann musste erst Geschichte studieren, um zu erkennen, dass ihn die Gegenwart mehr interessiert als die Vergangenheit. Im bayerischen Landesstudio des ZDF lernte er dementsprechend nicht nur den Umgang mit dem Sendearchiv, sondern auch die Arbeit am Recherche-Desk. Er interessiert sich für internationale Politik und sucht ständig neue Perspektiven – ob als Schüler auf der Baustelle oder auf Reisen durch den Irak.
Sheila Ananda Dierks
Sheila Ananda Dierks (64B)
Sheila Ananda Dierks drehte als Kind Nachrichten mit der Digitalkamera und träumte von einer Geigenkarriere wie David Garrett. Mit dem NDR-Jugendsinfonieorchester schaffte sie es immerhin in die Elbphilharmonie. Geschichten zu erzählen gab sie nie auf und schrieb Artikel für die Hannoversche Allgemeinen Zeitung, SZ Jetzt, ZEIT Campus und SPIEGEL Start. Heute weiß sie: Journalismus ist der spannendere Beruf, Musik das bessere Hobby – und David Garrett ein potenzieller Interviewpartner.
Olga Ellinghaus
Olga Ellinghaus (64A)
Olga Ellinghaus ist in Berlin aufgewachsen und hat in Amsterdam Politikwissenschaft und Soziologie studiert. Aus der Komfortzone und in den Journalismus brachte sie ein Forschungsprojekt über Scientology. Für das Podcast-Ressort der ZEIT wälzte sie sich durch die Archive der Bundesrepublik, inhaltlich beschäftigt sie sich trotzdem am liebsten mit dem Ausland. Hat immer 30 Tabs offen.
Neele Fromm
Neele Fromm (64B)
Neele Fromm erzählt popkulturelle Geschichten mit politischem Blick und führt dafür am liebsten lange Interviews – für die taz nord, das Hamburger Abendblatt und den Stern. Nennt sich Feministin, obwohl sie privat gern Stromberg schaut. Träumt bis heute schlecht von der Mario Barth Show, über die sie eine Rezension schreiben musste.
Luisa Gohlke
Luisa Gohlke (64B)
Luisa Gohlke möchte jede Geschichte am liebsten für alle verständlich machen: auf Spanisch, Englisch und Deutsch, in Leichter Sprache, fürs Kinderfernsehen, lokale Medien und große Magazine. Wie Kinder in der Ostsee Seegraswiesen pflanzen halfen, konnte sie sowohl bei ZDFheute als auch bei logo! zeigen. Als Umweltwissenschaftlerin hat sie Natur-, aber auch Kulturthemen im Blick. Wer sich für Hip-Hop interessiert, trifft sie beim Tanzbattle.
Anna-Katharina Hemer
Anna-Katharina Hemer (64A)
Anna-Katharina Hemer weiß als Winzerstochter, wie man aus Wasser Wein macht. Wehrte sich als Gastschülerin in den USA dagegen, konvertiert zu werden, und versucht seitdem, Amerika zu verstehen. Begann bei der Wormser Zeitung mit dem Journalismus, studierte Politikwissenschaften in Mannheim und jobbte bei der Forschungsgruppe Wahlen. Liebt Straßenumfragen, spätestens seit einem Praktikum beim ZDF.
Alina Henning
Alina Henning (64A)
Alina Henning erlebt Geschichten am liebsten selbst: Während der Pandemie steckte sie in El Salvador fest, managte später ein kleines Hotel in Indonesien und lernte beim Couchsurfing Witze in der jeweiligen Landessprache zu verstehen. Workshops am Rande ihres Studiums in Mittweida nährten ihr Interesse, Begegnungen und Erfahrungen für den Journalismus zu nutzen. Der Spruch “You only live once” stresst sie, weshalb sie versucht, mehrere Leben in eins zu packen und auch Flohmarktfunden gern ein zweites gibt.
Samuel Hüttenberger
Samuel Hüttenberger (64B)
Als Saxophonist spielte Samuel Hüttenberger in seiner Schulzeit Jazz-Klassiker. Auch als Journalist nahm er einen klassischen Weg, studierte Journalistik und Politikwissenschaft in Passau, hospitierte beim ZDF. Statt alte Musik zu interpretieren, erzählt er heute neue Geschichten aus Politik und Gesellschaft. Dabei gilt für ihn wie beim Jazz: Auf den richtigen Ton und gutes Timing kommt es an.
Gustav König
Gustav König (64B)
Vom Chiemsee bis Usedom stand Gustav König wahrscheinlich schon in jedem Landkreis in einem Handballtor. Nach Sportinternat in Berlin und Sportjournalismus-Bachelor in Köln sammelte er erste Erfahrungen in Politik- und Unterhaltungsredaktionen. Masterstudium, Sport, Politik, Kultur und Entertainment in der bayerischen Landeshauptstadt: Es gibt nix bessas wia wos guads.
Lina Krauß
Lina Krauß (64B)
Nach ersten journalistischen Gehversuchen machte Lina Krauß eine Ausbildung zur Medienkauffrau in einem christlichen Verlag. Fürs Studium verließ sie die Bubble und fand ihren Platz bei dpa, SZ und der Stuttgarter Zeitung. Sie schreibt am liebsten über soziale Themen und Menschen, die sonst eher übersehen werden. Auch abseits des Journalismus bleibt sie neugierig: zum Beispiel auf die Frage, wie man die perfekte vegane Zimtschnecke backt.
Felix Kunz
Felix Kunz (64B)
Felix Kunz ist durch ein Jahr bei der Dithmarscher Landeszeitung und zwei Bachelor in Philosophie und Psychologie zum Wissenschaftsjournalismus gekommen. Als freier Journalist begann er bei “Psychologie Heute” und schrieb seither auch schon Artikel für “Zeit Online”, die SZ und die FAZ. Will Verbraucherstücke wissenschaftlich fundiert und empirische Befunde anschaulich erzählen. Oder Lokalreporter in Küstennähe werden.
Henriette Lahrmann
Henriette Lahrmann (64A)
Als Kind hatte das Detektivbüro von Henriette Lahrmann keine Fälle. Später, bei der Hochschulzeitung in Jena, entlarvte sie korrupte Vermieter und nahm den Pornokonsum ihrer Kommilitonen unter die Lupe. Außerdem lernte sie, dass eine gute Geschichte auch mal eine Nachtschicht braucht. Noch lieber als Geschichten sammelt sie nur Bierdeckel.
Alba Lundershausen-Schmidt
Alba Lundershausen-Schmidt (64B)
Alba Lundershausen-Schmidt hat Thüringer Klöße gegen Mashed Potatoes getauscht und für die Campuszeitung der New York University über die Präsidentschaftswahl geschrieben. Zuletzt arbeitete sie als Werkstudentin im Videoressort der ZEIT, wo sie Medizinstudierende beim Präparieren von Körperspendern und Bodo Ramelow kurz vor der Landtagswahl filmte. Will irgendwann aus den USA berichten – oder aus Ostdeutschland.
Marietta Meier
Marietta Meier (64A)
Aus dem Voralpenland ging Marietta Meier nach Halle (Saale) und recherchierte zur Sprache der „Neuen Rechten“. Fazit: Viele Worte, wenig Inhalt. Sie selbst packt lieber an, betreute in einem Pflegeheim Menschen mit schweren Beeinträchtigungen und begleitete für die Mitteldeutsche Zeitung eine Long-Covid-Patientin. Das Ethnologiestudium lehrte sie, die großen Geschichten im Kleinen auszugraben. Begeisterte Kleingärtnerin ist sie sowieso.
Franziska Mertl
Franziska Mertl (64B)
In drei Jahren Studium in Liverpool hat Franziska Mertl gelernt, dass Tee mit Milch besser schmeckt und Journalismus spannender ist als BWL. Sie recherchierte zu Menschen, die auf TikTok behaupten, echte Männer seien rechts, und zu Omas, die das beste Rezept für Rohrnudeln verraten. Obwohl sie sich beim Schuhplatteln im Trachtenverein nur um sich selbst dreht, will sie die ganze Welt im Blick behalten, und hofft, dass ihr dabei nicht schwindelig wird.
Jule Merx
Jule Merx (64B)
Als Kind war Jule Merx “die mit den großen Ohren“. Heute will sie nicht nur zuhören, sondern berichten. In Hannover schrieb sie für das Stadtkind-Magazin, in Dresden probierte sie sich beim Veto-Magazin im Haltungsjournalismus aus. Schaut am liebsten hin, wo andere wegschauen: unter Güterzüge, wo sich Sprayer verstecken, oder auf die Erinnerungskultur in Pirna mit erstem AfD-Oberbürgermeister. Schläft gerne unter freiem Himmel.
Gustav Müllender
Gustav Müllender (64A)
Dank seiner Körpergröße stößt sich Gustav Müllender an Kanten aller Art. Viel lieber aber stößt er auf kantige Menschen oder Konjunkturprognosen. Fühlt sich wohl am Mikrofon, ob Radio oder Podcast, und hört sogar gerne seine eigenen Sprachnachrichten.
Cindy Peprny
Cindy Peprny (64A)
In der Verlagsausbildung begegnete Cindy Peprny „Schusterjungen“ und „Hurenkindern“, die sie bis in die Redaktionsleitung der LMU-Campuszeitung begleiteten. Ob als Schatzmeisterin, Wirtschaftsstudentin im Nebenfach oder Werkstudi beim Assetmanager – der rote Faden in ihrem Lebenslauf ist Geld. Liebt Pilze sammeln, hasst Touchscreens.
Niklas Pfeiffer
Niklas Pfeiffer (64A)
In Norddeutschland aufgewachsen, mag Niklas Pfeiffer es kurz und direkt. Für seine Recherchen nimmt er sich aber gerne Zeit und lauerte während seines Studiums in Leipziger Gerichts- und Ratssälen geduldig auf gute Geschichten. Schrieb für die taz über Diskriminierung in der Psychotherapie und für paper trail media über Waffenexporte. Will in Zukunft noch frecher fragen.
Simon Pohler
Simon Pohler (64A)
Simon Pohler verfolgt leidenschaftlich alles, was um die Wette läuft, fährt oder einem Ball nachrennt. Für den Münchner Merkur versuchte er bereits erfolglos, eine Schlagzeile aus Philipp Lahm heraus zu quetschen, und schämte sich für die Sprechchöre der Fans seiner SG Dynamo Dresden nach dem Anschlag in Magdeburg. Wenn ihm langweilig ist, erstellt er Excel-Tabellen.
Mirjam Prell
Mirjam Prell (64A)
Mirjam Prell will mit einem Journalismus, der viele hört und von vielen gehört wird, das Vertrauen der Menschen in die Medien zurückgewinnen. Für den Münchner Merkur erklärte sie oberbayerische Bergnamen, recherchierte für ZEIT Campus zu sächsischen Neonazis und begleitete für Gay Community News in Dublin queere Gläubige. Beim Bamberger Ottfried drehte sie Reels und testete 17 Mate-Sorten an einem Abend. Wandert nach Irland aus, sobald es dort eine gute Brezn-Bäckerei gibt.
Aylin Sancak
Aylin Sancak (64B)
Aylin Sancak hat lange befürchtet, die DJS sei nur etwas für Kinder von Zahnärzten. Die nächsten zwei Jahre will sie beweisen, dass das nicht stimmt. Erfahrung im Audiobereich bringt sie schon mit: Beim Studentenradio M94.5 moderierte sie und schrieb Witze. Bei der SZ schnitt sie Podcasts und lernte schlaue Wörter wie „kaskadierend“. Letzteres wird sie einbauen, wenn sich ihr Lebenstraum erfüllt: Einmal eine Folge „Bernd das Brot“ schreiben.
Nina Schermal
Nina Schermal (64B)
Nina Schermal redet gerne, stellt aber noch lieber Fragen: zum Beispiel zu Heimat, Erinnerungskultur oder Mutterschaft. Trieb sich für ARTE Tracks East in russischen, ukrainischen und iranischen Telegramgruppen herum und will jetzt unbedingt mehr über OSINT-Recherchetechniken lernen. Wenn das Standesamt es erlaubt hätte, hieße sie Ninell.
Anna Seifert
Anna Seifert (64B)
Mit 14 entdeckte Anna Seifert ihre Liebe zum Journalismus – auf der Rutsche im Freibad, bei der Recherche für die Lokalzeitung. Aus diesem ersten Praktikum bewahrt sie bis heute eine Druckplatte auf. Nach dem Jurastudium mit Stationen in Konzernen und Kanzleien kehrt sie nun zu ihrer eigentlichen Leidenschaft zurück.
Julian Thamm
Julian Thamm (64A)
Die Welt beobachtet Julian Thamm am liebsten durchs Objektiv. Das Handwerk dafür lernte er im FilmLAB der Uni Münster. Er studierte Sinologie und Soziologie, übte chinesische Schriftzeichen und spürte sozialen Problemen nach. Beim Auslandsfunk in Taiwan berichtete er über die Verlängerung der Wehrpflicht und recherchierte zum Islam auf der Insel. Lernt gerne Sprachen und will auch in Zukunft aus dem Ausland berichten.
Anna Urban
Anna Urban (64A)
Anna Urban wurde in der Schule oft ermahnt, weil sie Diskussionen nicht auf sich beruhen lassen konnte. Bei der Unizeitung, in der Lokalredaktion der Rheinischen Post und beim Handelsblatt nutzte sie diese Beharrlichkeit als Vorteil. Seit sie als Jugendliche in den USA erlebt hat, wie schnell soziale Sicherheiten bröckeln können, ist soziale Gerechtigkeit ihr Herzensthema. Führt Listen mit Lieblingswörtern wie Fete, vermaledeit oder Tunichtgut.
Dario Weber
Dario Weber (64A)
In einem früheren Leben warb Dario Weber neue Mitglieder für Unicef und andere NGOs. Den Dialog mit hunderten Personen am Tag fand er so interessant, dass er für ein Kommunikations- und Psychologiestudium nach München zog. Beim Studentenradio M94.5 berichtete er am liebsten über Politik. Bei der SZ und beim Münchner Merkur entdeckte er die Vielfalt des Lokaljournalismus. Vermisst als Halbfranzose den Käse seiner Zweitheimat.
Selina Yildiz
Selina Yildiz (64A)
Ihre Liebe zur Sprache und die Neugier auf Politik brachten Selina Yildiz zum Journalismus. Sie studierte in Eichstätt und Ljubljana, saß in ihrer Heimatstadt im Jugendparlament und schrieb über ein oberbayerisches Dorf, das zur Stadt anwuchs. In Slowenien recherchierte sie zur Diskriminierung der Roma-Minderheit, bei ZEIT Online entdeckte sie kurz darauf das Feuilleton. In ihrer Freizeit versucht sie, die Serie Twin Peaks zu entschlüsseln.
2024
Marta Zamira Ahmedov
Marta Zamira Ahmedov (63B)
Weil sie wissen wollte, wie Deutschland funktioniert, studierte Marta Zamira Ahmedov Jura – und hat jetzt nur noch mehr Fragen. Die will sie als Journalistin stellen und manchmal auch beantworten. Für die taz ging sie auf eine Russendisko an der Reeperbahn und sprach für Zeit Online mit ukrainischen Kriegsdienstverweigerern. Interessiert sich für Unerwartetes und will hinschauen, worüber zu wenig berichtet wird: zum Beispiel nach Zentralasien.
Marius Antonini
Marius Antonini (63A)
Marius Antonini will den Maschinenraum der Politik erkunden, um den Antrieb von Eilmeldungen besser zu verstehen. Verursachte als Schülersprecher selbst Schlagzeilen, weil er vor laufenden Kameras darauf hinwies, dass junge Klima-Demonstranten nicht automatisch Schulschwänzer sind. Gründete eine Schülerzeitung und kennt stressige Nachrichtenschichten vom Münchner Unisender M94.5. Kann terabytegroße Wirtschaftsdaten aufbereiten und manchmal Jugendliche für Kommunalpolitik begeistern.
Franziska Balzer
Franziska Balzer (63A)
Franziska Balzer hat bei der Lokalzeitung gelernt, dass Ortsratssitzungen wichtig sind – und manchmal auch ganz schön witzig. Zum Beispiel wenn eine ganze Stunde hitzig über einen einzelnen überwucherten Busch diskutiert wird. Hält nach zwei Jahren bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung jede Deadline ein, nimmt sich aber auch gerne Zeit, um in die Tiefe zu recherchieren. Wäre in einem anderen Leben eine professionelle Ultimate Frisbee Spielerin.
Corin Baurmann
Corin Baurmann (63B)
Als Informatiker hat Corin Baurmann Code für Maschinen geschrieben, als Journalist schreibt er hoffentlich bald Texte über Menschen. Die Nischen des Internets findet er aber weiterhin spannend, außerdem interessiert er sich für US-Politik. Für den Tagesspiegel hat er die Drogenrückstände in Europas Abwasser analysiert und für DLF Kultur in die Nacht gefunkt. Freie Zeit investiert er in die Suche nach gutem Brot.
Bastian Bieker
Bastian Bieker (63B)
Sollte die KI irgendwann Redakteure ersetzen, trägt Bastian Bieker wieder drei Teller im Restaurant und fragt freundlich nach der Bestellung. In der Zwischenzeit möchte er, statt Journalisten zu bedienen, lieber selbst einer sein. Dafür schrieb er für Kinder bei Dein Spiegel, für Studierende bei Zeit Campus und für Sportinteressierte den ZDF-Teletext. Ja, letzteren lesen noch knapp zwei Millionen Menschen am Tag.
Carlott Bru
Carlott Bru (63B)
Wegen “Sex and the City” wollte Carlott Bru immer nach New York. Es wurde nur Berlin. Dafür hat sie jetzt eine Stil-Kolumne beim Spiegel, 30 Tausend Follower und die Auszeichnung “30 bis 30 Nachwuchsjournalistin” vom Medium Magazin. Wenn das so weiter geht, schafft sie es vielleicht auch eines Tages, mit dem Rauchen aufzuhören.
Aileen Bunte
Aileen Bunte (63K)
Da Aileen Bunte lieber Texte statt Codes schreibt, kehrt sie nach vier Jahren als Data Scientist dem Frankfurter Bankenviertel den Rücken. Versteht mehr von Nachhaltigkeit und Trauerarbeit, als man einer Volkswirtin zutraut. Freut sich darauf, Datenberge nach verborgenen Geschichten abzuklopfen.
Sophie Burkhart
Sophie Burkhart (63A)
Wenn Sophie Burkhart gefragt wird, wer sie ist, erzählt sie, wo sie herkommt: aus einem 500-Seelen-Ort im Pfälzerwald. Der Hausfrieden bröckelte, als sie für die Lokalzeitung unbequeme Fragen zur Geschlechterparität im Verbandsgemeinderat stellte (“Kind, das gibt nur Ärger!”). Sie zog für ihr Studium nach Mainz und berichtete fürs ZDF über Erstwählende und Deepfakes. „Ganz schee neischeerich“, würde mancher Pfälzer über sie sagen – ganz schön neugierig. Im Dialekt Kompliment und Warnung zugleich.
Rumeysa Ceylan
Rumeysa Ceylan (63K)
Schon in der Grundschule wollte Rumeysa Ceylan Nachrichten überbringen – damals als Postbotin. Studierte später in Köln Medienkulturwissenschaften. Beim WDR fand sie im Community Management, was Menschen wirklich bewegt. Jetzt möchte sie selbst Geschichten erzählen, von Popkultur bis hin zu Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung.
Sophia Coper
Sophia Coper (63K)
Sophia Coper stand als Kind oft auf der Opernbühne, merkte aber schnell, dass sie echte Dramen mehr fesseln. Studierte VWL und Sozioökonomie in Berlin und Wien und arbeitete für den Bundestag und ZEIT Sprachen, bis sie bei der SZ ihre Leidenschaft für den Lokaljournalismus entdeckte. Findet die Zwischentöne in den schrillsten Arien.
Sonja Dawson
Sonja Dawson (63A)
Sonja Dawson suchte lange selbst das Rampenlicht. Heute steppt und singt sie zwar nicht mehr, schreibt aber darüber. Im SZ-Feuilleton stellte sie ihr Know-how über Theater, Film und Popkultur unter Beweis. Während des Studiums forschte sie zu Femiziden – ein Thema, das sie zu Zeit Verbrechen führte. Als selbsternannte Taylor-Swift-Expertin hofft sie, dass ihre journalistische Karriere eher Love Story als Blank Space wird.
Valentin Erhardt
Valentin Erhardt (63A)
Bei Partys steht Valentin Erhardt meist in der Küche. Dort erfährt er nicht nur alles über den Sinn des Lebens und die “wirklich wichtigen Themen”, sondern findet auch Geschichten, die er in die Welt tragen muss. Auf der Jagd nach Fakten und Eindrücken kombiniert er seine Anpack-Mentalität aus der Paketfabrik mit seinen Kenntnissen aus dem SEO-Bereich, um wirklich sicherzugehen, dass er keine Möglichkeit verpasst, Christine Chubbuck zu referenzieren. Unvorsichtige Küchenbesucher laufen Gefahr, über die Vorzüge des Untergrund-Raps aufgeklärt zu werden.
Milena Feldmann
Milena Feldmann (63K)
Als Sozialarbeiterin, Erziehungswissenschaftlerin und Patentante weiß Milena Feldmann, dass Bildung nicht nur Hoffnungsträgerin, sondern auch Motor sozialer Ungleichheit sein kann. Auf dem Weg zur Promotion verfasste und gab sie Fachliteratur heraus, arbeitete aber auch bei der bpb und der Deutschen Welle. Während eines Studienaufenthalts im schwedischen Uppsala war sie Teil einer Wandergruppe 65+, weil sie gern Zeit mit älteren Menschen verbringt. Ihre „Saalstimme“ erwies sich dabei als Vorteil – und hat bei der Moderation von Diskussionsrunden schon manches defekte Mikro ersetzt.
Tim Feldmann
Tim Feldmann (63K)
Beim Zeitunglesen im Pausenraum eines Rohrherstellers hat sich Tim Feldmann zum Abitur auf dem zweiten Bildungsweg entschlossen. Der gelernte Elektroniker studierte in Berlin und Edinburgh, wo er sich in die Politische Ökologie eingrub. Er schrieb über Kipppunkte im Amazonas und Wählerwanderungen für SZ und RP – bei der Zeitung blieb er, im Pausenraum nicht.
Ursula Freudling
Ursula Freudling (63A)
Während ihrer Schulzeit in Regensburg war Ursula Freudling begeisterte Geolino-Leserin und träumte davon, für ein ähnlich seriöses Wissenschaftsmagazin zu arbeiten. In München entschied sie sich für ein VWL-Studium, skriptete und filmte für den Studierendensender M94,5 und probierte das mit dem Wissenschaftsjournalismus – der anscheinend überhaupt nicht so großkotzig sein muss – schon mal aus. Nach ihrer Ausbildung an der DJS hofft sie, Kindern und Erwachsenen Wirtschaft und Wissenschaft mit einer ordentlichen Portion Spaß näherzubringen.
Lena Frings
Lena Frings (63K)
Lena Frings wuchs im felsigen Ahrtal auf und wollte eigentlich schnell weg: Erst nach Frankreich, später nach Hamburg, wo sie für das philosophische Magazin Hohe Luft arbeitete. Als im Sommer 2021 die Ahr über ihre Ufer trat, kam sie zum Schlammschippen und Schreiben ihres ersten Buches zurück. Für die ZEIT recherchierte sie Wissenschaftsphänomene und ging mit einem Veganer auf Jagd. Meist stolpert sie über ihre Themen, auch wenn sie gerade keine Gummistiefel anhat.
Luisa Griesbaum
Luisa Griesbaum (63B)
Während ihres Jura-Studiums photoshoppte Luisa Griesbaum Sternchen auf Nippel beim Girl des Tages von tz.de. Mit viel nackter Haut hat sie auch seit 16 Jahren im Turniertanzsport zu tun – auf dem Parkett und daneben, als Pressesprecherin ihres Tanzvereins. Im Hauptjob kämpfte sie als Mitarbeiterin eines Lehrstuhls für Öffentliches Recht um das Überleben des Halbgeviertstrichs. Freut sich, an der DJS ihrer Kreativität endlich wieder freien Lauf zu lassen – beim Schreiben ihrer juristischen Doktorarbeit blieb die nämlich manchmal auf der Strecke.
Henrike Hartmann
Henrike Hartmann (63A)
Als Kind sammelte Henrike Hartmann antiken Trauerschmuck von Flohmärkten. Heute berichtet sie als Journalistin über Bestattungen, Tod und Trauer. Sie schreibt oder podcastet, zuletzt für Zeit Wissen und Zeit Online. Davor war sie am Mikro für Radio Q und das Medienforum Münster. Henrike liebt es, unerzählte Geschichten aufzuspüren – und scheut sich nicht, dafür auch mal tief zu graben. Angst im Dunkeln hat sie trotzdem.
Corinna Hellbach
Corinna Hellbach (63B)
Corinna Hellbach liebt True Crime seit ihrer Kindheit und würde auch als Journalistin gern ungelöste Verbrechen aufklären − bei ihrem Praktikum bei Aktenzeichen XY trug sie dafür sogar die Vergleichskleidungsstücke eines Mordopfers. Sie interessiert sich außerdem für psychische Erkrankungen, Sekten und Feminismus. Bei den ??? findet sie es aber okay, dass keine Frau mitmacht.
Pauline Herrle
Pauline Herrle (63A)
Pauline Herrle wuchs im Nördlinger Meteoritenkrater auf und entwickelte dort ihre Leidenschaft für Geschichten, die innerhalb und außerhalb des Rieskraters relevant sind. Sie blieb ihrer Heimat und deren Themen treu und schreibt für die Augsburger Allgemeine in Kultur, Sport und Politik. Am Wochenende ist sie mit der Frage konfrontiert: „Sportplatz oder Bierzelt?“ – als Fußballerin und Blasmusikerin eine schwierige Entscheidung.
Stefan Hezel
Stefan Hezel (63A)
Stefan Hezel bekam als Interviewgast bei einem argentinischen Studentenradio auf einmal Lust, selbst die Fragen zu stellen. Schrieb dann über Fußball- und Fankultur in Südamerika und produzierte Video-Beiträge über Sexismus im Funktionärswesen. Interessiert sich neben dem Sport auch für Außen- und Entwicklungspolitik und Geografie. Hat den perfekten Abklatscher von Lothar Matthäus auf Kamera.
Özge Inan
Özge Inan (63K)
Özge Inan kommt aus Berlin und macht kein Geheimnis daraus. Für das Jurastudium an der Freien Universität würde sie sich immer wieder entscheiden, vor allem für den Schwerpunkt Kriminologie. Nach dem Examen behielt sie den Stift gleich in der Hand und schrieb einen Roman, dann Texte über die vielen Graustufen zwischen Recht und Gerechtigkeit für Zeit Online, den Freitag und die Süddeutsche Zeitung. Als Tochter einer Psychologin und eines Soziologen sieht sie sowohl den Wald als auch die Bäume. Nur aus der Wiesn wird sie nicht schlau.
Svenja Jäger
Svenja Jäger (63K)
Svenja Jäger suchte in ihrer Jugend vergeblich nach ostdeutschen Vorbildern und möchte deswegen später selbst Türöffnerin sein. Lernte Datenjournalismus und KI-Theorie, schrieb für taz, SZ und ZEIT und hat im Theater zu weiblicher Wut getanzt, gelesen und am Ende geschrien. Bei der Recherche zu Rechtsextremismus im Fußball bewahrte sie allerdings die Contenance.
Zoé Kammermann
Zoé Kammermann (63A)
Wenn ihr die Schneegipfel nicht die Sicht versperrt hätten, wäre Zoé Kammermann vielleicht nie darauf gekommen, nach dem Dahinter zu fragen. Auf der Suche nach den Facetten des Menschseins hat sie Zeitgeschichte und Psychologie studiert, in Paris und Berlin gelebt, auf Bauernhöfen, in Schulen und in Cafés gearbeitet, Radiosendungen moderiert und für SRF die Kommentarspalten lawinensicher gemacht. Tagebuch schreibt sie konsequent auf Schweizerdeutsch.
Katharina Kitt
Katharina Kitt (63A)
Katharina Kitt wuchs auf einem Obsthof auf und ist gelernte Schreinerin. Heute feilt sie lieber an guten Geschichten, angefangen bei der Bamberger Studierendenzeitschrift Ottfried und dem Südkurier, zuletzt für Phoenix und den SWR. Wenn sie nicht gerade die Verschärfung des europäischen Asylrechts kommentiert oder zu Wracks im Bodensee recherchiert, spielt sie Klavier, führt durch Konzerte und testet koffeinfreien Kaffee.
Lea Knies
Lea Knies (63B)
Mit 16 war Lea Knies als messdienende Pfadfinderin mit Traktorführerschein fest im Dorfleben verankert. Später entschied sie sich wegen ihrer fortwährenden Plauderlaune für ein Publizistik-Studium und verdiente bei Lokalmedien, öffentlich-rechtlichen Sendern und der dpa ihr Taschengeld. Am liebsten schreibt sie über Menschen mit Nischeninteressen und am häufigsten für Kinder. Den Traktorführerschein braucht sie noch immer regelmäßig für Smalltalk auf WG-Partys.
Jana Laborenz
Jana Laborenz (63A)
Beim Leipziger Lokalsender mephisto 97.6 hat Jana Laborenz nicht nur die Scheu vor Interviews mit Schlagersängern verloren. Sie entdeckte dort auch, dass sie Politik erst richtig versteht, wenn sie Stadtratsdebatten über Radwege und Bauspielplätze verfolgt. Ansonsten beschäftigt sie sich am liebsten mit Stadt-Land-Konflikten, Personen, die ihre Partei nach sich benennen, und dem besten Stullenbelag.
Mia Mertens
Mia Mertens (63K)
Als angehende Psychologin erforschte Mia Mertens, wie einsam Jugendliche während Corona waren. In die Abgründe der Psyche will sie nun als Wissenschaftsjournalistin hinabsteigen. Schrieb für die ZEIT über Antidepressiva, recherchierte für „Terra Xplore“ über Armut und lernt als Podcast-Redakteurin bei „Betreutes Fühlen“, ihr Fach zu hinterfragen. Glaubt nicht an den freien Willen. Würde sich aber immer für Franzbrötchen statt Brezn entscheiden.
Victor Meuche
Victor Meuche (63A)
Victor Meuche gefiel sein FSJ in Frankreich so gut, dass er fürs Politikstudium gleich dablieb. Fragt sich inzwischen aber, ob eine gelungene Reportage nicht die bessere Studie ist. Als Journalist jagte er bereits Giftschlangen und Bankräuber, baute Deutschlandkarten über Rechtsextremismus und porträtierte eine Straßenhändlerin in Berlin. Interessiert sich für Gerechtigkeit, Machtstrukturen und die nächste Drei ???-Folge.
Moritz Müllender
Moritz Müllender (63K)
Moritz Müllender bemerkte während des Musikstudiums in Rotterdam, dass er lieber Texte als Noten schrieb. Lernte als Stadtführer in Köln, Geschichten zu erzählen und bei der Unizeitung in Regensburg, eigene zu verfassen. Heute berichtet er für taz, SZ Jetzt und Abendzeitung über Incels und Innenpolitik. Dachte immer, er bewahre Ruhe, auch in unübersichtlichen Lagen. Weiß erst, seit er Vater ist, was das wirklich heißt.
Emily Joy Neumann
Emily Joy Neumann (63A)
Emily Joy Neumann wollte als Kind Detektivin werden, spürt heute jedoch lieber Popkultur-Phänomene und TikTok-Trends auf. War das Millenniumsbaby von Lüneburg, probierte sich dort im Studium in Grafikdesign, Videoschnitt und Programmieren aus und produzierte als Bachelorprojekt einen Podcast über digitale Medien im Strafvollzug. Schlecht in Brettspielen – außer natürlich Cluedo.
Tim Pohl
Tim Pohl (63B)
Tim Pohl stand als Kind mit Christoph Maria Herbst vor der Kamera und projizierte sein zukünftiges Ich auf die roten Teppiche dieser Welt. Erst nach zehn Jahren Jugendschauspielschule merkte er, dass die spannendsten Geschichten im richtigen Leben spielen. Für BR “Die Frage” begleitete er eine künstliche Befruchtung, für Hitradio Namibia den Bau der ersten Wasserstofffabrik. Seine Mama hat sich inzwischen damit abgefunden, dass sie keinen Dankesgruß bei den Oscars erwarten kann, wünscht sich jetzt aber, dass die Nachfolge von Peter Klöppel übernommen wird.
Mads Poschardt
Mads Poschardt (63A)
Als Kind nervte Mads Poschardt seine Eltern ständig mit der Frage „Warum-eh?“. Bis heute erträgt er es kaum, Dinge nicht zu wissen. Seine Oma brachte ihm Verlieren bei, sein 1. FC Nürnberg, trotzdem weiterzumachen. Er stillte sein Fernweh als Skilehrer in Japan und seine Heimatverbundenheit als Social-Media-Redakteur beim BR. Lieblingsaccount: aroundtheword.
Monika Rathmann
Monika Rathmann (63B)
Monika Rathmann ist nach fünf Jahren Kölsch-Konsum zurück in ihre bayerische Heimat gekehrt. Sie stand beim Bonner Campusradio das erste Mal vor dem Mikro, schrieb dann beim SZ-Magazin an Storytelling-Podcasts und sprach bei Bayern 2 über queere Filme. Sie kann die wichtigsten Karnevalslieder mitsingen, geht aber trotzdem lieber auf Rock-Konzerte.
Toke Reimer
Toke Reimer (63B)
Toke Reimer entschied nach der Schulzeit, sich nicht zu entscheiden – und studierte Politik, Philosophie und Wirtschaft in Düsseldorf. In der hessischen Heimat filmte und schnitt er Beiträge über Oberbürgermeisterwahlen und Kuhfladenweltmeisterschaften, die bei RTL oder im Hessischen Rundfunk zu sehen waren. Gut streiten kann man mit ihm über Ethik und Eintracht Frankfurt. Einen Sommer versuchte sich Toke als Spezi-Verkäufer in Kalifornien, jetzt surft er statt im Pazifik lieber die Eisbachwelle und verkauft statt Getränke Geschichten.
Veronica Rossa
Veronica Rossa (63K)
Veronica Rossa interessiert sich für Verbindungen zwischen Nord und Süd, Wald und Welt, Team und Tribüne. In Halle, Berlin und im kolumbianischen Barranquilla studierte sie beide Hälften des amerikanischen Kontinents, schrieb Newsletter beim Tagesspiegel, führte erste Interviews auf Spanisch und hörte in einer Nachtschicht als radioeins-Redakteurin einem Berliner Straßenbahnfahrer bei einer Ode auf die nächtliche Stadt zu. Weil sie ihren Namen als Kind nicht aussprechen konnte, stellt sie sich bis heute als Lola vor.
Lena Rückerl
Lena Rückerl (63K)
Lena Rückerl wollte als Kind Archäologin werden und Mumien ausgraben, recherchiert heute aber lieber die Geschichten lebender Menschen. Hat in Bayern Kartoffelchips verpackt, in Berlin ein Studierendenmagazin geleitet und im Bundestag Pressemitteilungen über Erinnerungskultur verfasst. Zwischendurch über Revolutionsbewegungen gepodcastet und in Kairo und Berlin Kommunikation, Politik und Arabisch studiert. Mag Schokolade eigentlich lieber als Chips.
Otis Schaffeld
Otis Schaffeld (63B)
Otis Schaffeld kam die Idee, Journalist zu werden, als er beim Haareschneiden seine Friseurin über ihre Arbeit ausfragte. Seitdem stellte er neben dem Politikstudium auch beruflich Fragen: Für Capital sprach er schon mit KI-Expertinnen und Aktienanalysten über digitale Ungleichheit und den Börsengang von Birkenstock. Wie er in Aktien investiert, weiß er zwar immer noch nicht, dafür aber, was eine gute Blondierung ausmacht.
Jakob Schelberger
Jakob Schelberger (63K)
Jakob Schelberger entwickelte schon in der Schulzeit eine Leidenschaft für Schlagzeug, Politik und Sprache. Die Zeit seit dem Abitur nutzte er, um das Verlagswesen und den lokalen Rundfunk kennenzulernen. Putzt als Küken des Kurses munter seine Flügel und reißt in der Jugendpresse Baden-Württemberg auch andere mit in die Lüfte – späht selbst aber auf den Stuhl von Sandra Maischberger.
Annika Schleithoff
Annika Schleithoff (63B)
Annika Schleithoff wollte als Kind den Blumenladen ihrer Oma übernehmen, hat sich dann aber fürs Ausgraben von Geschichten statt fürs Binden von Sträußen entschieden. Während ihrer Praktika bei Südwestpresse, BR und SZ Magazin suchte sie Funklöcher im Ulmer Umland, recherchierte in der Schweiz über Suizidassistenz und grübelte über Gemischte Doppel. Hat mehr Tassen Kaffee kalt werden lassen als ausgetrunken und beim Notizenschreiben das Google-Docs-Limit erreicht.
Emma Schmidt
Emma Schmidt (63B)
Frisch vom Ethnologiestudium für das Große im Kleinen sensibilisiert, musste Emma Schmidt erst bei der Leipziger Volkszeitung – wo sie ja immerhin über magische Möbelhändler schreiben durfte – und dann auch noch als TV-Reporterin beim MDR feststellen, dass es außerhalb der Universität wenig Einsatzbereiche für schnörkelige Bandwurmsätze gibt. Seither tröstet sie sich erfolgreich damit, Wörter wie „seither“ und „obschon“ in ihre Podcasts und Artikel zu mogeln.
Viktar Vasileuski
Viktar Vasileuski (63K)
Viktar Vasileuski kann seit vier Jahren nicht in sein kriegführendes Geburtsland reisen und hat sich deshalb mit einem Podcast-Format bei der ARD auf migrantisches Business in Deutschland verlegt (Release 2025). Zuvor geschäftsführender Editorial Director bei te.ma, einem Online-Magazin für Wissenschaftskommunikation aus Berlin. Träumt insgeheim davon, wegen einer unbequemen Recherche als ausländischer Agent in Russland gelistet zu werden.
Beatrice von Braunschweig
Beatrice von Braunschweig (63K)
Beatrice von Braunschweig reist am liebsten “in den Osten” und weiß daher, dass es “den einen Osten” gar nicht gibt. Nach dem Abitur lebte sie bei einer Gastfamilie in Moskau, studierte anschließend Politikwissenschaft und gründete eine Konferenz für Ostdeutschland. Beatrice hat für t-online geschrieben und als Freie Events moderiert. In Halle (Saale) geboren, sagt sie trotzdem „viertel vor“ statt „dreiviertel“ acht.
Inga Widdau
Inga Widdau (63B)
Inga Widdau kam erstmals während ihrer Arbeit für das mexikanische Straßenmagazin MiValedor in Kontakt mit dem Journalismus. Zurück in Deutschland probierte sie sich beim Campusradio aus und berichtete über die Landtagswahl in NRW. Sie fängt die turbulenten Familienurlaube mit ihren sechs Geschwistern gerne mit ihrer Spiegelreflex oder ihrem Handy ein. Als Arbeiterkind möchte sie über soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt berichten. Wenn sie ihre zweite Heimat Mexiko vermisst, hört sie Luis Miguel.
Morris Zalesjak
Morris Zalesjak (63B)
Morris Zalesjak hat als klassischer NC-Flüchtling Politik- und Kommunikationswissenschaft in Salzburg studiert. In den Journalismus fand er über Umwege, zum Beispiel als Witzeschreiber bei Walulis Daily. Als ihm auffiel, dass ihm unter Druck gar keine Witze einfallen, wechselte er auf die Rechercheseite und arbeitete sich in unterschiedlichste Themenwelten ein. Privat ist er gerne am und auf dem Wasser unterwegs.
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