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  • Regina Steffens

    Regina Steffens (56A) ist freie Reporterin und Podcasterin, u.a. für den Deutschlandfunk, die ARD und Audible.

    Der Bewerbungsprozess

    Für die Bewerbung muss man einiges einreichen, bei mir war es am Ende eine richtige Mappe: Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben, ein Text über berufliche Ziele, Infos über die Journalistenschule und einen Modulplan.
    Genug Vorlaufzeit solltet ihr für die beiden Gutachten einplanen: Ein/e Hochschullehrer/in und ein/e leitende/r Redakteur/in müssen euch für eine Förderung empfehlen und ihr müsst das Originalschreiben einsenden. Anfragen könnt ihr dafür eure Vorgesetzten aus einem Praktikum, einer freien Mitarbeit oder einer Studi-Job.
    Gar nicht so einfach war es, den eigenen Förderbedarf zu kalkulieren. Dafür müsst ihr in einer Tabelle auflisten, welchen Betrag ihr wofür im Monat braucht, und angeben, welche Einkünfte und Unterstützungen ihr schon bekommt. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 1.100 Euro im Monat.

    Die Stipendienzeit

    Das Stipendium der Fazit-Stiftung hat mir während der zwei Jahre an der DJS und der LMU enorm geholfen. Ich konnte davon die Miete in München bezahlen und einen Teil meiner Lebenshaltungskosten.
    Nach einem Jahr musste ich einen Zwischenbericht einreichen und der Stiftung mitteilen, wo ich meine Praktika mache und wie viel ich dort verdiene. Die Fazit-Stiftung hat dann darüber beraten, ob und inwieweit die Förderung in der Praktikums-Zeit gesenkt wird.

    Mein Tipp

    Ehrlichkeit. Gebt realistische Beträge von dem an, was ihr braucht und auch was ihr schon bekommt – ob Geld durch einen Nebenjob, von euren Eltern oder einem Sparvertrag.

    Mehr Informationen zum Fazit-Stipendium

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